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Roboter, Fußball und der Schwarm

Roboter rollen nicht nur durch den Staub des Roten Planeten, schweißen Autos zusammen, saugen Staub und mähen Rasen. Sie können auch Fußball spielen und Kinder für die Informatik begeistern.

Gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Kai Dürfeld habe ich Saskia Dübener und Tobias Jagla an der HTWK in Leipzig besucht. Saskia hat ihr Lehramtstudium gerade begonnen. Tobias schreibt an seiner Doktorarbeit. Beide verbindet die Liebe zur Informatik. Und Roboter.

Saskias Erstkontakt mit der Informatik war wenig fordernd. Word bedienen, einen Taschenrechner programmieren - das war nicht spannend. Es war "unfassbar langweilig". Die zündende Idee kam in der Junior-Ingenieur-Akademie , einem zweijährigen Wahlpflichtfach, das die Deutsche Telekom Stiftung an Schulen fördert. Kleine, preiswerte Roboter sollen den Informatikunterricht aufpeppen - die Dezibots. Die funktionieren mittlerweile so gut, dass das eigene Startup bereits in greifbarer Nähe ist.

"Albert Einstein hat einmal gesagt: Beim Holzhacken sieht man sofort das Ergebnis", erzählt Tobias. "Beim Roboter programmieren ist das genauso." Ein guter Grund für den Informatiker, ins Roboterfußballteam der HTWK einzutreten. Mittlweile ist er auch von Saskias Winzlingen überzeugt. In seiner Doktorarbeit über Schwarmintelligenz will Tobias die Dezibots mit Methoden der künstlichen Intelligenz vernetzen und dem Schwarm eine Eigendynamik geben.